Eiserne Konfirmation

Das Bild entstand im Anschluss an den Gottesdienst

Die Eiserne Konfirmation, 65 Jahre, feierten die einstigen Konfirmanden am 28. Feb. 2010  in der Martinskirche mit einem Gottesdienst. Es waren die Jahrgänge 1930/31, die in Neckartenzlingen am 25. Februar 1945 vom damaligen Schlaitdorfer  Pfarrer Zörn  konfirmiert wurden. Pfarrer Ulrich Kopp konnte die Eisernen Konfirmandinnen und Konfirmanden, wie auch deren Angehörige in der Martinskirche zum Gottesdienst und Gedenken an die Konfirmation vor 65 Jahren begrüßen.

Nach der Predigt erinnerte er der damalige Konfirmand Pfarrer im Ruhestand Christoph Hermann daran, keiner werde die schrecklichen Kriegsereignisse vergessen, die in jenen Tagen noch vorherrschten. Dank der Konfirmandeneltern habe es dann doch noch eine kleine Konfirmationsfeier gegeben. Heute kaum nachvollziehbar sei, dass seinerzeit bereits die 14- und 15-jährigen Jungen zum Krieg eingezogen wurden. Im Rückblick könne man heute nur dankbar sein, dass es dann mehr als gut die andere Hälfte des Jahrhunderts keinen Krieg mehr gegeben habe. Der Krieg war vorbei und in diesem Teil Deutschlands konnte man auf eine gute Zukunft hoffen.

 

Eine Jubilarin sagte vor der Kirche: Wir sollten öfter auf die Stimme des Himmels hören und auf Gottes Antwort auf unsere Gebete. Gott redet zu unseren Herzen. Weiter meinte eine andere Jubilarin: Wir danken Gott für unser Leben und dass er uns auch weiterhin beschützen, führen und leiten wird.

 

Anschließend, nach dem gemeinsamen Foto in der Kirche, begaben sich die Eisernen Konfirmanden zum gemeinsamen Beisammensein ins Schützenhaus, um diesen besonderen Tag bei Speisen und gemütlichem Austausch weiter zu feiern. Beim Mittagessen und anschließendem Kaffeetrinken wurden nach mancher Wiedersehensfreude sicher noch viele Erinnerungen ausgetauscht.