Hoffnung auf eine gute Ernte setzen - Erntebittgottesdienst auf dem Bauernhof Kurz

Zum zweiten Mal feierten die evangelischen Christen Neckartenzlingens ihren traditionellen Erntebittgottesdienst auf einem richtigen landwirtschaftlichen Betrieb. Die liebevoll geschmückte Scheune auf dem Hof der Familie Kurz war dicht gefüllt, als der Posaunenchor unter der Leitung von Thomas Löw die Gemeinde einstimmte. Nach dem Willkommensgruß durch Pfarrer Ulrich Kopp erfüllte der Choral „Gott des Himmels und der Erden“ Halle und Hof. Trotz aller Mühen hängt das Wachsen und Gedeihen von einer höheren Macht ab. Darauf verwies der Psalmvers, der im Mittelpunkt des Gottesdienstes und der Predigt stand: „Wohl dem, dessen Hilfe der Gott Jakobs ist, der seine Hoffnungen setzt auf den Herrn, seinen Gott“. Eine Sprechmotette wurde von den Landfrauen Ursula Spitlbauer, Anna Parzefall und Irene Moll vorgetragen. Pfarrer Kopp mahnte, gesunde Lebensmittel, die noch dazu umweltschonend hergestellt würden, hätten ihren Preis verdient. Ware, die vor allen Dingen billig sei, könnte diese Qualität nicht bieten. An den Fürbitten beteiligten sich auch das Landwirtsehepaar Marianne und Albert Kurz sowie Marliese Kurz. Nach dem Gottesdienst ging man nicht sofort auseinander. Den Landfrauen und Familie Kurz wurde Lob gezollt, nicht zuletzt für Schmalzbrote, Selbstgebackenes und Fruchtjogurt, die im Anschluss an den Gottesdienst gereicht wurden. Ein geselliger Ständerling bei heiterem Sonntagswetter bildete den Ausklang.

 

Eckhard Rahlenbeck