Wunschtraum und Wirklichkeit

Zum letzten ökumenischen Frauenfrühstück vor der Sommerpause hatten wir Frau Monika Reeß eingeladen. Sie hatte ein Thema gewählt, welches uns im Alltag ständig begegnet, trotzdem waren wir gespannt, was sie zu diesem Thema erzählen würde. Ein Buch von Schmidtbauer: „Alles oder nichts – über die Destruktivität von Idealen“ hatten sie angeregt. Wie hoch hängen wir unsere Ideale und müssen dennoch im Laufe unseres Lebens immer wieder Abstriche machen – symbolische war dies dargestellt mit einer Königskrone, die sehr hoch hing und die immer weiter heruntergehängt werden musste. Wir begegnen unseren nichterfüllten Idealen in der Partnerschaft – wer möchte nicht gern einen Märchenprinzen heiraten, bei der Entwicklung unserer Kinder – sollen sie nicht immer so gut werden wie die Kinder des Nachbarn, das Leistungsideal, welches wir an uns selber legen, Werbung zeigt uns täglich gesunde ältere Menschen, die Sport bis ins hohe Alter treiben – ist es möglich?

Und wenn diese Wunschvorstellungen nicht erfüllt werden, entsteht Wut, die die größte Quelle zwischenmenschlicher Aggression ist. Also – was ist zu tun ? Unsere Wunschbilder müssen wir korrigieren! „ Wenn du nicht haben kannst, was du liebst, musst du lieben, was du hast.“

Jesus Christus liebt einen jeden von uns bedingungslos mit nicht nachlassender ungeteilter Aufmerksamkeit.

Ich erkenne, dass ich mit den Enttäuschungen des Lebens nicht mehr klarkomme. Das ist die göttliche Herausforderung – bittet – so wird dir gegeben.

Er füllt mein Lebensgefäß neu auf; alte Wunden, alte Verletzungen kommen hoch und es wird heller und klarer. Er schafft uns neues Lebensklima, ich brauche keine Maske und keine Krone mehr.

Ein Thema, welches alle Anwesenden fesselte.

Das Team hatte eine sehr schöne Frühlingsstimmung mit einer wunderbaren Deko geschaffen und ein reichhaltiges Buffet  vervollständigte den schönen Morgen.

Vielen Dank für die Gestaltung.

Wir machen heute schon aufmerksam auf das ökumenische Frauenfrühstück am Donnerstag, d. 13.10.2011 in das Kath. Gemeindehaus ein. Thema: „ Früher war ich jung…. Heute bin ich wunderbar und jeden Tag ein bisschen älter.“