Passionsmusik zur Sterbestunde Jesu

 

Zur Sterbestunde Jesu am Karfreitag war die Martinskirche sehr gut besucht. Viele kamen um mit dem Kirchenchor, Pfarrer Kopp und dem Organisten Benjamin Löw die besondere Stunde des Karfreitags nachdenklich zu erleben. Gleich zu Beginn nahm der Chor alle Besucher mitten in die musikalische Meditation hinein, indem sich die Sängerinnen und Sänger zum eröffnenden "Adoramus te Christe" verteilt im Kirchenraum aufstellten und so das Singen sich beeindruckend im Kirchenraum ausbreitete. Pfarrer Ulrich Kopp las einige Abschnitte aus der Passionsgeschichte, dazwischen sang der Chor motettische Sätze und Lieder, darunter auch die besonders ausdrucksvollen Ausschnitte aus Rheinbergers Passionsgesang. Instrumental gab das von Benjamin Löw behutsam präsentierte G-Moll Präludium von Bach samt der Fuge eine ganz besondere Stimmung. Auch die Violinsonate von Heinrich I. F. Biber, die Thomas Löw spielte, illustrierte auf musikalische Weise die innere Teilnahme am Passionsgeschehen. Zum Abschluss dirigierte Marina Scherer das in seiner Bescheidenheit ausdrucksvolle Anbetungslied "Kommt und seht, Gottes Sohn. Kommt und seht die Liebe selbst."
Pfarrer Ulrich Kopp beschloss die andächtige Feier mit dem Segen.

 

Thomas Löw