Wir auf dem Weg nach Emmaus

Das war unser Thema beim ökumenischen Frauenfrühstück am 16.04.2010. Rosemarie Hägele, ehemalige Pfarrfrau in Neckartenzlingen und allen Frauen wohlbekannt nahm sich dieses Themas an.

Als Kursleiterin Biblische Figuren konnte sie uns auch anhand ihrer mitgebrachten Figuren sehr bildhaft die Geschichte aus der Bibel darlegen.

Wir begleiteten Kleopas und Stephanus aus dem Kreis der Jünger, die Jesus begleitet hatten und nun wie versteinert waren von den Ereignissen, die sich in Jerusalem ereignet hatten. Sie wollten zu einer bekannten Hütte nach Emmaus wandern, um sich dort ihrer Trauer hinzugeben. Ein Wanderer gesellt sich zu ihnen, begleitet sie und erklärt ihnen, daß Jesus lebt und alles so kommen mußte, weil es die Prophetie  vorausgesagt hatte. Erst als sie das Abendmahl gemeinsam eingenommen hatten und sie Hoffnung für die Zukunft hatten, verläßt Jesus sie. Es ist für uns eine Mutmachgeschichte, denn sie sagt uns ; auch wir haben Probleme, die wir mit uns herumtragen, aber wir müssen sie nicht allein tragen. Wir können uns einen Weggefährten suchen, der uns begleitet und uns hilft. Wir müssen nur diese Hilfe auch annehmen. Wir sollten auf andere zugehen, denn vielleicht braucht der mich auch. Dazu gehören auch wohltuende Gespräche. Wir sollten uns immer bewußt machen, was uns wichtig ist.

„Leben heißt unterwegs sein!“

Wollen wir Jesus als Wegbegleiter? Wollen wir ihn für die Lösung unserer Probleme? Und – wo braucht mich jemand als Wegbegleiter?

Unser Dank gilt dem Team des ökum.Frauenfrühstücks, welches wieder den Raum so wunderbar dekoriert hatte und das üppige Buffett liebevoll hergerichtet hatte und der Veranstaltung ihren Rahmen gab.

 

Annelie Betsche