KGR-Wochenende vom 09. – 11.10.15 im Haus Birkach

An diesem Wochenende stand die Wahrnehmung der Kirchengemeinde im Mittelpunkt.
Unser Referent, Herr Holzheuer, ließ uns die Kirchengemeinde aus verschiedenen Blickwinkeln reflektieren. Gemeinsam stellten wir fest, dass es viele Angebote in unserer Kirchengemeinde gibt, aktive und passive Mitglieder unserer Kirche angehören, unterschiedliche Auffassungen und Wahrnehmungen bestehen und doch der Wunsch verspürt wird, gemeinsame Berührungspunkte zu finden.
Bei unserer Tagung beschäftigten wir uns auch mit dem Gemeindebrief und dem Internetauftritt. Wir konzentrierten uns auf das, was uns auffällt, was uns anspricht und was uns verbesserungswürdig erscheint.
Nach diesem Austausch ging es an die Auswertung von Fragebögen. Im Vorfeld hatten wir eine kleine Umfrage unter den Konfirmanden und ihren Eltern/Großeltern/Paten/Nachbarn gestartet und 100 Fragebögen in Umlauf gebracht. Es wurde gefragt, ob der Gemeindebrief und der Internetauftritt bekannt ist und gelesen/besucht wird, von welchen Gruppen, Kreisen und Mitarbeitern sie wissen, was ihnen fehlen würde, wenn es die Kirche nicht geben würde und ob sie sich vorstellen könnten, sich in der Kirchengemeinde zu engagieren. Herausgestellt hat sich, dass unsere Gruppen und Kreise, sowie der Gemeindebrief durchaus wahrgenommen werden. Würde es die Kirche nicht mehr geben, würde einigen die Gemeinschaft, der christliche Umgang und die Jugendarbeit fehlen. Manche würden das Glockengeläut und die Anlaufstelle in schwierigen Zeiten vermissen. Andere haben erfreulicherweise angegeben, dass sie sich vorstellen könnten, in der Kirchengemeinde mitzuarbeiten.
Danach riefen wir uns nochmals anhand der Visitation 2011  ins Gedächtnis, wie uns Kommune, Schule, Vereine und die Kath. Kirche wahrnehmen.

Das Fazit unseres Wochenendes: Unsere Kirchengemeinde mit ihren vielfältigen Angeboten wird wahrgenommen und auch geschätzt. Es ist uns bewusst, dass es Defizite gibt, z. B. bei Angeboten für Männer oder für junge Erwachsene und Familien. Auch Betreuer und Kinder für die einzelnen Jungschargruppen werden immer weniger. Wir haben aber derzeit zu wenig Mitarbeiter, um diese Lücken zu füllen. Auch fehlen uns Ideen  für Änderungen und wir freuen uns über Anregungen und Mithilfe aus unserer Kirchengemeinde.

Für einen wunderschönen Gedanken über unsere christliche Kirchengemeinde «wir gehören zusammen» und über die gewonnene Klarheit der Wahrnehmung nach diesem Wochenende sind wir dankbar und gehen wieder gestärkt an unsere bestehenden Aufgaben und Pflichten.

Susanne Kössling/Ines Buck