Sitzung des Kirchengemeinderates am 17. April 2012

Kirchen-Innenrenovierung

Inzwischen sind die Wasser- und Abwasserleitungen geprüft worden, sie sind in Ordnung. Das Wasser vom Kirchendach fließt in die Erms ab, der Abfluss des Waschbeckens in der Sakristei geht 1,5 Meter in den Kiesboden und versickert dort. Der Wasseranschluss dort soll entfallen und durch einen entsprechenden in der Teeküche ersetzt werden; diese ist anstelle der letzten Bank bei der Emporentreppe geplant. Es wird ein Abwasserkanal von der Kirche für das WC und die Teeküche zum Schacht im Pfarrgarten gelegt. Das WC an der Kirche ist für Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer geeignet.

 

Fundraising

Es wurde auf die wöchentliche Veröffentlichung der Spendenergebnisse im Amtsblatt hingewiesen, ebenso auf den im Juni erscheinenden Sondergemeindebrief. In diesem werden Informationen zu den Renovierungsmaßnahmen und deren Kosten und zu möglichen Aktionen im Bereich des Fundraising (Aktionen zur Mittelbeschaffung) zu finden sein.

 

Gemeindefest

Unser Gemeindefest am 24. Juni beginnt mit dem Gottesdienst, in dem die neuen Konfirmanden vorgestellt werden, und wird mit dem Mittagessen im Gemeindehaus und einem anschließenden bunten Programm bis um etwa 18 Uhr fortgesetzt.

Das Thema für das Gemeindefest steht schon fest: „Damit die Kirche lebendig bleibt“ – entsprechend dem Logo der Kirchen-Innenrenovierung. Der Erlös kommt der Kirchen-Innenrenovierung zugute.

Im Gottesdienst wird der Jugendchor singen, nachmittags spielt der Posaunenchor. Da die Kirche dann schon der Renovierungsarbeiten wegen nicht benutzt werden kann, wird es bei schönem Wetter einen Gottesdienst im Grünen am Gemeindehaus geben, bei unbeständigem Wetter wird ein anderer Gottesdienstraum gesucht.

Zur Vorbereitung ist in der Sitzung eine Arbeitsgruppe gebildet worden, die den Ablauf des Festes mit Spielen und Aktionen überlegt und plant.

 

Gottesdienstzeit am 3. Juni

Der 3. Juni, der Sonntag nach Pfingsten, liegt in den Pfingstferien. Durch den Doppeldienst des diensthabenden Pfarrers beginnt bei uns der Gottesdienst um 10 Uhr, in Neckartailfingen um 9 Uhr.

 

Bericht von der Bezirkssynode

Am 30. März fand im Nürtinger Rathaus die Bezirkssynode statt. Das Schwerpunktthema der Synode war „Diakonie“. Zu den verschiedenen diakonischen Angeboten und Projekten im Bezirk gab es zunächst Einführungen und anschließend 10 Arbeitskreise, in denen die Teilnehmer sich über Zielsetzung und Wirkungsmöglichkeiten informieren konnten, z.B. über Armutsprojekte wie Diakonieladen, Vesperkirche und Tafelladen, über Kinder- und Jugendhilfe und über die verschiedenen Projekte der Kreisdiakonieverbandes im Landkreis Esslingen mit seinen Zweigstellen.

Darüber hinaus war der Pfarrplan 2018 ein wichtiges Thema der Synode.

 

Pfarrplan 2018

Auf Grund schwindender Kirchengliederzahlen – durch Tod und Kirchenaustritte – und damit geringer werdender Kirchensteuermittel und nicht zuletzt durch die abnehmende Zahl der Pfarrer muss auch über die Zahl der Pfarrstellen nachgedacht werden. Es muss auf unterschiedlichen Ebenen Einsparungen geben. Für den Kirchenbezirk Nürtingen bedeutet dies, dass 1,75 Pfarrstellen eingespart werden müssen. Der Pfarrplansonderausschuss, der sich mit diesen Problemen beschäftigt und Lösungsvorschläge macht, hat den Vorschlag einer neuen Distriktstruktur gemacht: aus den fünf Distrikten des Kirchenbezirks Nürtingen werden vier etwas größere. Das brächte Vorteile beispielsweise für Vertretungsdienste der Pfarrer, damit in allen Gemeinden Gottesdienste stattfinden können.

Die Kirchengemeinderatsgremien müssen sich in Bälde zu diesen Vorschlägen äußern, weil sie zum Teil schon ab nächstem Jahr durchgeführt werden sollten.

 

Gottesdienst im Gemeindehaus

Wenn unsere Martinskirche voraussichtlich nach der 2. Konfirmation ab 14. Mai ausgeräumt wird und mit den ersten Arbeiten zur Renovierung begonnen wird, werden wir die Gottesdienste im großen Saal des Gemeindehauses feiern. Das bedeutet, dass der Speisesaal jedes Mal zu einem Gottesdienstraum umgeräumt werden muss. Das Gremium besprach, wie dies organisiert wird.

Es wurde der Vorschlag gemacht, per Lautsprecher den Gottesdienst in den blauen Saal zu übertragen, um Eltern mit kleinen Kindern die Gelegenheit zu geben, am Gottesdienst teilzunehmen. Auch die Möglichkeit für ein vielleicht regelmäßiges „Kirchencafé“ wurde erwogen.

 

Rückblick auf das Ökumenische Erzieherinnenvesper

In Zusammenarbeit mit dem Katholischen Kirchengemeinderat fand am 15. März das Ökumenische Erzieherinnenvesper im evangelischen Gemeindehaus statt. Mitglieder beider Kirchengemeinderäte sowie Erzieherinnen der meisten Neckartenzlinger Kindergärten hatten sich zu gemeinsamem Essen und zum Gespräch eingefunden. Dieses Treffen mit der Möglichkeit zum Gedankenaustausch wurde von allen etwa 20 Anwesenden sehr begrüßt. Angelika Teschner, seit Oktober pädagogische Leiterin und Ansprechpartnerin für die Erzieherinnen, berichtete unter anderem über die Pläne für die neue Kindertagesstätte, in der neben einer Kindergruppe von über Dreijährigen vor allem Kinder unter drei Jahren in entsprechenden Räumlichkeiten betreut werden können. Insgesamt wurde allgemein beklagt, dass die Kindergärten personell unterbesetzt sind und von daher die Arbeit oft erschwert ist.

 

Erika Kern