Bericht von der Sitzung des Kirchengemeinderates am 23. Nov. 2010

Kurse zum Glauben

Ende 2008 beschloss der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland das Reformprojekt „Missionarische Bildungsinitiative Erwachsen glauben“, das dem verstärkten Bedürfnis von Menschen auf der Suche nach ihrem Lebenssinn Hilfe bieten soll. Verschiedene Glaubenskurse, wie „Stufen des Lebens“, die zentrale Inhalte des christlichen Glaubens vermitteln, werden in diesem Projekt gebündelt.

Um die verschiedenen Kurse und ihre Intention bekannt zu machen, bietet die württembergische Landeskirche Einführungsveranstaltungen an verschiedenen Orten an. Anhand einer Broschüre ist der Kirchengemeinderat über das Projekt informiert worden. Nach einer Aussprache wurde beschlossen, dass Interessierte an einer Veranstaltung am 25. März 2011 in Herrenberg teilnehmen.

 

Kirchengemeinderatswochenende 2010

Rückblick auf das diesjährige Wochenende: Als besonders positiv wurde das intensive Zusammensein mit Diskussionen und mit Zeit für Gespräche und auch bei den gemeinsamen Mahlzeiten gesehen. Ob die Erwartungen an das Wochenende erfüllt worden sind, darüber gab es geteilte Meinungen.

 

Kirchengemeinderatswochenende 2011

Im Vorausblick auf das Wochenende im nächsten Jahr, das wieder auswärts stattfindet, wurden mögliche Termine, Tagungsorte und Themenwünsche geäußert. Zunächst muss nun zunächst die Unterkunftsmöglichkeit abgeklärt werden.

 

Grabsteine ehemaliger Neckartenzlinger Pfarrer

Von den Familien der ehemaligen Neckartenzlinger Pfarrer Buchholz und Herrmann gab es die Anfrage, ob die Grabsteine der Pfarrer Ludwig Hermann und Rudolf Buchholz einen Platz auf dem alten Friedhof an der Martinskirche an der Fredhofsmauer, eventuell mit einer Tafel mit erklärendem Text zum Wirken der beiden Pfarrer erhalten könnten, wenn in absehbarer Zeit die Gräber auf dem Friedhof abgeräumt werden müssen. Der Kirchengemeinderat stimmte dem zu.

 

Energiemanagement

Pfarrhaus: Vom Oberkirchenrat kam die Mitteilung, dass möglicherweise auf Grund des für das Pfarrhaus ausgestellten Energieausweises noch Mittel für die Energieverbesserungen bereitgestellt werden könnten, allerdings nach einer umfangreichen Energieuntersuchung. Der Kirchengemeinderat möchte an dem Programm teilnehmen.

Kirche und Gemeindehaus: Da das Energiemanagement für beide Gebäude mit sehr aufwendiger Arbeit verbunden ist, für die sich niemand findet, der sie übernimmt, hielt das Gremium an seiner Meinung fest, sich an diesem Projekt nicht zu beteiligen.

 

„Neckartenzlinger Beitrag“

Kirchenpflegerin Carin Gülland gab das bisherige Ergebnis des „Neckartenzlinger Beitrags“ bekannt:

Projekt 1 (Kirchhofbeleuchtung): 1 802 €, Projekt 2 (Kirchenrenovierung): 6 530 €, Projekt 3 (Allgemeine Gemeindearbeit): 2 335 €.

Der Kirchengemeinderat dankt allen Spendern herzlich.

 

Rückblick Markteintopf

Kirchenpflegerin Carin Gülland gab den Erlös des Markteintopfs, der von März bis Oktober am dritten Samstag des Monats abgehalten wurde, bekannt: 621,97 Euro gehen an den Tagestreff am Steinachdreieck in Nürtingen, eine überkommunale Einrichtung zur Hilfe für Bedürftige.

Auf einer Zusammenkunft der Kochgruppen wurden die Termine für das nächste Jahr festgelegt.

Dem Wunsch, das ganze Jahr über Markteintopf zu machen, kann nur entsprochen werden, wenn sich noch weitere Kochgruppen finden. Vielleicht wird nach einem Aufruf am Anfang des neuen Jahres etwas daraus.

 

Kirchenrenovierung: Finanzierungsplan

Nach Sichtung der Finanzlage kann nun ein Statiker mit der Begutachtung der Standfestigkeit der Dachstühle der Kirche beauftragt werden. Dies ist die Vorbedingung für die Bezuschussung der Renovierungsmaßnahmen durch den Oberkirchenrat. Dies ist wiederum die Voraussetzung für die Innenrenovierung der Kirche.


Seniorengeburtstage

Gegenwärtig bekommen die Gemeindemitglieder ab dem 70. Lebensjahr einen Brief mit den Glückwünschen der Kirchengemeinde zum Geburtstag. Ab dem 75. Lebensjahr bekommen die Gemeindemitglieder zu Ihren Geburtstagen Besuch und ein Geschenk von der Kirchengemeinde. Für Besuche stehen die Mitarbeiter der Besuchsdienstgruppe bereit, am achtzigsten, fünfundachtzigsten und ab dem neunzigsten Geburtstag zu jedem Pfarrer Kopp. 

Da die Senioren immer „jünger“ werden, hat der Kirchengemeinderat beschlossen, mit Beginn des kommenden Jahres auf die Geburtstagsbriefe an die 70- bis 74-Jährigen zu verzichten. An den Besuchen und Geschenken ab dem 75. Geburtstag wird sich nichts ändern.

 

Erika Kern