Sitzung des Kirchengemeinderates am 26. Juni 2012

Kirchen-Innenrenovierung

Die Arbeiten der verschiedenen Handwerker werden im Zeitrahmen ausgeführt.

‑ Die Zahl der Lampen unter der Empore muss von sieben auf sechs reduziert werden, da im Bereich der Orgel kein Kabel in der Betondecke verlegt werden kann.

‑ Zum Fußboden ergab eine längere Aussprache, dass eine Entscheidung erst getroffen werden kann, wenn dem Kirchengemeinderat ein Muster der Bodenplatten vorliegt; ebenso ein Zertifikat zu den Platten, aus dem hervorgeht, dass diese nicht aus Kinderarbeit und aus Fernost stammen.

‑ Einstimmig wurde beschlossen, dass die Lautsprecher, die im Laufe der Zeit etwas unansehnlich geworden sind, nicht erneuert werden.

‑ Bei der Sanierung des südlichen Kirchendaches wurden zunächst die Balkenenden erneuert. Es haben sich jedoch größere Schäden als zunächst angenommen herausgestellt: einer der großen tragenden Balken und Teile der inneren und der äußeren auf der Mauer aufliegenden Balken (der Schwellen) mussten ersetzt werden – zum Teil schwierige Arbeiten.

‑ Auch an den Außentüren im Westen und im Süden sind Erneuerungen notwendig. Bei der Südtür kam beim Abbruch des Windfangs ein spitzbogiges Fenster über der Tür zum Vorschein, das vorher nur von außen zu sehen war. Es soll nun verglast werden, wodurch es unter der Empore heller wird. Diese Tür und ihr Rahmen werden weitgehend erneuert, während bei der Haupteingangstür nur die Außenverkleidung ersetzt wird.

‑ Im Juli wird die Restauratorenfirma ihre Arbeit an den Wänden beginnen. Zuvor muss es eine Entscheidung über die Art des Anstrichs – Leim- oder Kalkfarbe – geben.

‑ Im Pfarrgarten ist durch die Erdarbeiten im Zusammenhang mit der Wasser- und Abwasserleitung für WC und Schrankküche der ohnehin schadhafte Plattenbelag zerstört oder sehr beschädigt worden. Der Kirchengemeinderat hat sich für eine Gesamterneuerung unter Einbeziehung von Eigenleistungen ausgesprochen.

‑ Schon zweimal sind bei den Farbglasfenstern im Chor Einzelscheiben durch Steinwurf zerstört worden. Die Reparaturkosten sind nicht gering. Um weiteren Zerstörungen vorzubeugen, hat das Gremium beschlossen, eine Schutzverglasung anbringen zu lassen, die den Lichtdurchlass nicht wesentlich vermindert. Zwei Firmen haben Vorschläge dafür gemacht. Vor einer Entscheidung muss auf die entsprechenden Kostenanschläge gewartet werden.

 

Fundraising

Das langsam wachsende Spendenaufkommen wird weiterhin im Amtsblatt veröffentlicht.

Großen Anklang hat der im Juni erschienene Sondergemeindebrief zur Kirchen-Innenrenovierung gefunden. Durch die Firmenanzeigen auf Spendenbasis können die Kosten für den Gemeindebrief gedeckt werden. Es bleibt ein Überschuss, der der Kirchen-Innenrenovierung zugute kommt.

Eine interessante Aktion zum Fundraising, ein literarisch-musikalischer Spaziergang am Rande von Neckartenzlingen mit Überraschungen, findet am 7. Juli statt, anschließend gibt es ein Vesper im Gemeindehaus. Der Pressetext zu dieser Veranstaltung ist im Amtsblatt zu lesen.

Auch der Stand beim Dorffest mit Getränken und Gebäck (siehe unten) wurde erwähnt.

 

Spende der bürgerlichen Gemeinde

Die Gemeinderäte haben beschlossen, auf ihr Weihnachtsgeschenk von der Gemeindeverwaltung zu verzichten, um es für die Innenrenovierung der Martinskirche zu spenden. Die Verwaltung hat diesen Betrag aufgerundet, und so wurde Pfarrer Kopp in der Sitzung am 12. Juni ein Scheck über 1 000 Euro übergeben. Der Kirchengemeinderat nahm dies mit Freude zu Kenntnis. Ein herzlicher Dank geht an Gemeinderäte und Verwaltung.

 

Mitarbeiterabend am 25. Juli 2012.

Der Abend beginnt um 18.30 Uhr und wie jedes Jahr in der Kirche. Nach einer Andacht von Pfarrer Kopp wird es eine besondere Kirchenführung geben. Die Kirche wird wie sonst nie, wie zu früheren Zeiten zu erleben sein: ohne Bänke und elektrisches Licht. Bei der Kirchenführung führt Helmuth Kern an Stellen, die nach der Renovierung nicht mehr zu sehen sein werden.

Das anschließende Essen im Gemeindehaus hat sich der Kirchengemeinderat „italienisch-mediterran“ vorgestellt.

 

Rückblick auf den Erntebittgottesdienst

Mit Lob und Dankbarkeit blickte der Kirchengemeinderat auf den Erntebittgottesdienst in der schön geschmückten Scheune auf dem Hof der Landwirtsfamilie Kurz zurück. Es war ein guter Gottesdienst mit zahlreichen Besuchern.

Auch der anschließende reichhaltige Imbiss wurde sehr gelobt. Ein herzlicher Dank an Familie Kurz, den Posaunenchor und alle Helfer wurde nochmals ausgesprochen.

 

Rückblick auf das Gemeindefest

Das Gemeindefest am 24. Juni unter dem Leitsatz „Damit die Kirche lebendig bleibt“ war ein gelungenes Fest, das mit einer schönen Gottesdienstfeier begann, in der die neuen Konfirmanden vorgestellt wurden, ihre Bibel erhielten und sinnstiftend süße Kirschen verteilten.

Das Fest verlief in angenehmer, harmonischer Atmosphäre, und das Wetter war gerade richtig für Aktivitäten wie Spiele, Basteln und Fußballturnier. Das Essen wurde allgemein gelobt, ebenso die Ablösung der Kochgruppe am frühen Nachmittag.

Der Erlös beträgt schätzungsweise etwa 800 Euro.

Großer Dank an alle, die mitgeholfen und zum Gelingen des Gemeindefestes beigetragen haben!

 

Bericht des Diakons und Diakonatsplan

Diakon Rainer Duda gab einen Bericht zur Situation in der Jugendarbeit. Er verwies auch auf die Dorffreizeit, die wie jedes Jahr in der letzten Ferienwoche viel Anregung und Spaß für alle Kinder und Jugendlichen bietet. Die Mitarbeiter sind schon bei der Vorbereitung.

Im nächsten Jahr könnte ein Mitarbeiterproblem entstehen, weil da zehn junge Leute ihr Abitur machen und dann zu Ausbildungszwecken Neckartenzlingen verlassen. Rainer Duda bat um Unterstützung bei der Gewinnung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Den Diakonatsplan des Kirchenbezirks betreffend berichtete Duda von der Aufteilung seines Deputats: Zu 50 Prozent wird sein Dienst in Wolfschlugen sein und die andere Hälfte hier; Dienstag, Freitag und Sonntagvormittag wird er in Neckartenzlingen sein.

 

Dorffest – Umzug und Spielstraße

Die Kirchengemeinde beteiligt sich voraussichtlich am Dorffestumzug mit mehreren Seifenkistenfahrern und an der Spielstraße.

Am Samstag gibt es einen kleinen Stand mit Ausschank von Getränken, Sekt und Orangensaft und mit Gebäck, betreut durch das Fundraisingteam.

 

Termine in der Kirchengemeinde und im Gemeindehaus

Am 12. Januar 2013 ab 9.30 Uhr wird es im Gemeindehaus wieder einen Bibeltag geben. Zu Gast ist Heinz Spindler vom Bodenseehof, Bibelschule und christliches Jugendzentrum in Friedrichshafen-Fischbach.

Am Dienstag, 19. Februar 2013, sind die Landfrauen mit einer Veranstaltung im Gemeindehaus.

 

Erika Kern