Beim Gemeindefest wurde „gut eingeschenkt“

Die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden stellen sich vor

Die Zeile aus Psalm 23 „Du schenkst mir voll ein“ bildete das Motto des diesjährigen Gemeindefests, das die evangelische Kirchengemeinde am vergangenen Sonntag feierte. Den Auftakt bildete, wie immer, ein Familiengottesdienst in der Martinskirche, den der Kirchenchor unter der Leitung von Marius Sauter festlich gestaltete. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Predigt von Pfarrer Ulrich Kopp, in der er der Frage nachging, was es bedeutet, getauft zu sein. „Dass wir zu dem gehören, der uns voll einschenkt“, war das Fazit seiner Betrachtungen. Zuvor hatten die neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden ihre Wünsche an die Konfirmandenzeit symbolisch in einen Topf gelegt um daraus einen Kofu-Topf anzurichten. Kofu steht für Konfirmandenunterricht. Die Erwartungen drehten sich nicht nur um Spaß und Spiel, sondern auch um den Wunsch, näher zu Gott zu kommen. Später wurden die 18 jungen Menschen noch einzeln vorgestellt und sie bekamen ihre Bibeln überreicht.

Im unmittelbaren Anschluss an den Gottesdienst wurde im Gemeindehaus voll eingeschenkt und ausgeschöpft. Das bewährte Küchenteam um Heike Seyboldt‑Schmid wartete mit einer vielfältigen Auswahl von frischen Teigwaren auf, die je nach Geschmack mit einer reichhaltigen Auswahl von Soßen kombiniert werden konnten. Das kulinarische Angebot wurde mit einer großzügigen Auswahl von selbst gebackenen Kuchen und später mit gegrillten Roten Würsten abgerundet.

Die Unterhaltung kam ebenfalls nicht zu kurz. Den Reigen eröffnete der Posaunenchor unter der Leitung von Tobias Scherer. Das abwechslungsreiche Repertoire reichte von Stücken, die für den Landesposaunentag einstudiert wurden bis zu schwäbischen Volksliedern. Zwei Gruppen, die aus Konfirmanden und Kirchengemeinderäten gemischt waren, hatten eine unterhaltsame Aufgabe zu lösen. Wie wendet man ein Tischtuch, auf dem man gerade steht, ohne es zu verlassen?

Eine ganz besondere Einlage wurde von der Tanzgruppe „Aus der Dorfmitte“ mit ihrer Leiterin Anna Kaisler geboten. Das Publikum wollte die Kinder nicht ohne Wiederholung aus dem Saal entlassen.

Die Kirchengemeinderätinnen Dori Laumann, Susanne Kößling und Ines Buck hatten keine Mühen gescheut, ein abwechslungsreiches Spiel- und Kreativ‑Angebot zu ermöglichen. Wegen des schlechten Wetters mussten diese Programmpunkte im Haus stattfinden, was der Begeisterung aber keinen Abbruch tat. Natürlich wurde auch an der „WunderBar“ von den Jugendmitarbeitern voll eingeschenkt.

Das Motto des Gemeindefest fand auch seinen Niederschlag in einem originellen Schätzspiel: Wie viele Gläser waren in einen großen Glasballon gefüllt worden? Die Auflösung brachte zum Vorschein, dass 268 Gläser à 150 ml eingeschenkt worden waren. Drei Kinder hatten erstaunlicher Weise am besten geschätzt. Lilli Jäger lag nur um drei Gläser daneben und durfte sich über den ersten Pries freuen.

Durch die tatkräftige Unterstützung der Konfirmanden mit ihren Eltern konnten die Mitarbeiter der Gemeinde das Motto in ein gelungenes Fest umsetzen. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben!